Keine Abstriche beim sozialen Wohnungsbau

GRÜNE drängen wiederholt auf Einhaltung des Masterplans Wohnen

„Zunächst einmal ist es erfreulich, dass sich nun endlich etwas auf dem Gelände der ehemaligen Rheinmöve tut. Das Gelände bietet Platz für erheblich viel neuen Wohnraum in einer guten Lage. Die Stadt kann es sich aber nicht leisten, schon wieder von dem Ziel abzuweichen, 25 Prozent des entstehenden Wohnraums als sozialen Wohnungsbau zu errichten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Wormser Stadtrat David Hilzendegen.

Bereits in der Vergangenheit drängten die Grünen regelmäßig energisch darauf, dieses vom Stadtrat einstimmig beschlossene Ziel nicht zu schleifen. Ziel müsse es bleiben, alle Neubaugebiete und Konversionsflächen so zu entwickeln, dass es eine gute Durchmischung gäbe und auch Wohnraum für schmale Geldbeutel entstünde.

„Zusätzlich bekommen wir das Problem, dass mit jedem weiteren Verzicht auf sozialen Wohnungsbau die Verhandlungsposition der Stadt gegenüber neuen Investoren schwächer wird“, so Hilzendegen weiter. Stattdessen sei eine Stadtspitze nötig, die es mit dem erklärten Ziel ernst meine und es auch durchsetze.

„Gerade in wachsenden Städten wie Worms, wo die Nachfrage nach Wohnraum groß ist und Investoren ideale Voraussetzungen vorfinden, hat die Stadt die Möglichkeit, sich durchzusetzen. Wir werden deshalb auch weiterhin keinem Bebauungsplan zustimmen, der auf sozialen Wohnungsbau verzichtet“, so Hilzendegen abschließend.

David Hilzendegen
Stv. Fraktionsvorsitzender
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadtrat Worms und Ortsbeirat Pfeddersheim

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