Mit offenem Brief: GRÜNE machen Druck für einheitliches Schüler*innen-Deutschlandticket

Foto: Mitchell Johnson - Unsplash

Für 2027 wird eine landesweit einheitliche, dauerhaft finanzierte Lösung gefordert, auch in den Sommerferien.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Worms unterstützen den offenen Brief an Ministerpräsident Gordon Schnieder und Finanzministerin Doris Ahnen.

Darin wird die Landesregierung aufgefordert, ab 2027 eine landesweit einheitliche und dauerhaft finanzierte Lösung für ein kilometerunabhängiges Deutschlandticket für Schüler*innen zu schaffen.

Hintergrund ist der derzeitig herrschende Flickenteppich: Ob Schüler*innen ihr Deutschlandticket auch in den Ferien nutzen können, hängt bislang vom Wohnort und von der Finanzlage der jeweiligen Kommune ab. Diese regionalen Unterschiede sind aus Sicht der Grünen weder sozial gerecht noch mit dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse vereinbar.

Julian Harm, Vorstandsvorsitzender der Wormser GRÜNEN erklärt: „Wir unterstützen den offenen Brief, weil in unserer Kommune die Folgen der unzureichenden Finanzierung im Juli unmittelbar spürbar wurden. Die Entscheidung darüber, ob Kindern und Jugendlichen ein Deutschlandticket in den Sommerferien zur Verfügung steht, darf nicht davon abhängen, wie angespannt ein kommunaler Haushalt gerade ist. Diese Verantwortung muss das Land tragen.“

Mit ihrer Unterstützung des offenen Briefes fordern die Grünen:

• die Einlösung des angekündigten kilometerunabhängigen Deutschlandtickets für anspruchsberechtigte Schüler*innen in Rheinland-Pfalz,

• eine landesweit einheitliche und dauerhaft durch das Land finanzierte Lösung ab 2027 – einschließlich der Ferienzeiten,

• sowie eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Finanzen, damit Städte und Landkreise ihre Aufgaben erfüllen können, ohne wichtige Leistungen gegeneinander ausspielen zu müssen.

Die Landesvorsitzende Carolin Cloos von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, ergänzen: „Junge Menschen brauchen eine verlässliche Mobilität – für den Schulweg genauso wie für Ausbildung, Freizeit und Ehrenamt. Wer den öffentlichen Nahverkehr attraktiv machen will, darf gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht sparen. Eine landesweit einheitliche Lösung ist deshalb ein wichtiger Baustein für mehr Chancengleichheit und für eine erfolgreiche Verkehrswende.“ Mit dem offenen Brief appellieren die unterzeichnenden Kreisverbände an die Landesregierung, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden eine gerechte und verlässliche Lösung für ganz Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen.

Hier finden Sie den offenen Brief als PDF.

Artikel kommentieren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Auf ein Eis…
Kein störungsfreies Gedenken f…