Kinder und Jugendli...
 
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Kinder und Jugendliche in der Wormser Innenstadt

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(@katharina-schmitt)
Aktives Forenmitglied Moderator
Beigetreten: Vor 6 Monaten
Beiträge: 11
Themenstarter  

Im 1km-Radius Marktplatz wohnen fast 3000 Kinder bis 14 Jahre, die älteren sind hier noch nicht mitgezählt. Ich find es interessant, dass man sich unter „Bewegungsräume“ nur etwas vorstellen kann, was speziell angefertigt und professionell betreut wird und mit hohen Kosten verbunden ist. Wir denken irgendwie in Schubladisierungen: Straßen für Autos, Denkmäler für Touristen, Spielplätze für Kinder usw.. Letztere kann man aber nicht in begrenzten Bereichen „halten“, zu den ganz entscheidenden Faktoren für eine gute Entwicklung des jungen Menschen gehört es bekanntlich, Lebensräume in wachsenden Ringen zu erkunden.

Eigentlich müssten alle Flächen in der Stadt als Bewegungsraum tauglich sein, als Teil eines shared space. Das würde bedeuten, dass alle Nutzer*innen sich so verhalten, dass das möglich ist und Rücksicht auf die Verletzlichsten nehmen müssten (Bsp. Tempo 20, massive Förderung von sozialverträglichen PKW-Alternativen wie Lastenräder und Carsharing, zeitweise Öffnung der Fußgängerzonen für Ballspiele und Fahrrad, Fußwege für Kinder ausweisen, (baulicher) Vorrang für Fußgehende bei Straßenquerungen, dezentrale Sportgeräte für ältere Jugendliche, temporäre Straßensperrungen,…welche Ideen gibt es noch?)

Interessenkonflikte nicht ausgeschlossen...wo gibt es gute Vorbildstädte?

 

Rats- und Bürgerinfosystem (gremien.info) Hier geht es zu meiner Anfrage mit Antwort zu diesem Thema, sowie zu vielen anderen wichtigen Anfragen aus dem Stadtrat!

 


   
Zitat
(@florian-dieckmann)
Admin
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 41
 

Als die Bärengasse durch die Bauarbeiten gesperrt gewesen ist, haben die Kinder aus der Straße auf einmal draußen gespielt. Dabei haben sich einige der Nachbarkinder angefreundet, die zwar schon fast seit 10 Jahren in den Häusern nebeneinander wohnen, sich aber noch nie wirklich begegnet sind. Ich finde, was in Herrnsheim oder im Liebenauer Feld gilt, soll auch in der Innenstadt gelten: Verkehrsberuhigung durch Sackgassen. Weder die Linie Pfauenpforte/Fischmarkt, noch die Paulusstraße, noch die Rheinstraße, noch die Bärengasse und auch nicht die Nordanlage müssen Durchfahrtsstraßen sein. 


   
AntwortZitat